New Work statt Laufzettel – Choice im Wandel der Zeit

Titelbild zum Artikel New Work - 2 Jahre Choice, mit einer Überlagerung von zwei Fotos, altes und neues Büro
Beitrag teilen

Vor zwei Jahren, genauer am 13.03.2018, verkündeten wir: „Aus CCUnirent wird Choice – Wow the world!“ Mit der Umfirmierung haben wir einen wichtigen Schritt für die Zukunfts- und Wachstumsstrategie des Unternehmens gemacht. Insgesamt blicken wir auf 18 Jahre Mobilitätsdienstleistungen zurück. Logisch, dass sich seit der Unternehmensgründung im Jahr 2002 viel verändert hat. Nicht nur unser Leistungsspektrum hat sich enorm erweitert, auch intern haben sich die Arbeitsweisen verändert und weiterentwickelt. Stichwort: „New Work“.

Wenn man sich als Unternehmen über einen Zeitraum von fast zwei Jahrzehnten von einer Fahrzeug-Einkaufsgesellschaft über einen Prozessdienstleister hin zum vollumfänglichen Mobilitätsdienstleister wandelt, gibt es intern erwartungsgemäß sehr viel Veränderung. Gerade die beiden Themen Digitalisierung und „New Work“ haben auch die Choice GmbH massiv beeinflusst. Heute läuft alles digital, weitgehend papierlos und „in der Cloud“. Doch das war nicht immer so.

Rückblende – Mitte der 00er-Jahre: Die damalige CCUnirent System GmbH besteht aus einem guten Dutzend Mitarbeiter und die Arbeitszeit ist festgelegt von 08:00 bis 17:30 Uhr. Eine täglich einzuhaltende Pausenzeit von insgesamt anderthalb Stunden ist Pflicht. Flexibilität? Fehlanzeige! Immerhin: Die Kommunikationswege sind extrem kurz. Und hat ein Mitarbeiter Geburtstag, wird kurzerhand die ganze Firma zum Italiener eingeladen. Dafür „lebt“ man aus technischer Sicht hinter dem Mond. Projektmanagement wird über Excel-Listen betrieben und es gibt Laufzettel (!), um zig redundante Datenbanken mit den gleichen Infos zu füttern. Max, heutiger Head of Marketing, Creativity & Innovation, erinnert sich: „Damals war der Arbeitsalltag geprägt von Aktenordnern, physischen Formularen und Briefpapier. Rechnungen und Unterschriften wurden nicht digital, sondern analog hin- und hergeschickt und dann im Aktenschrank abgelegt.“

Schritt für Schritt Richtung Zukunft

„Aufgrund der fortschrittlichen Denkweise unseres Geschäftsführers Jürgen Lobach sind wir stets dazu angehalten, Prozesse kontinuierlich zu optimieren und zu digitalisieren“, so Max weiter. Im IT-Bereich ersetzt ein „Workflowmanager“ die ungeliebten Laufzettel und Excel-Tabellen. Aufgaben für die Marketing-Abteilung werden zunächst per Trello-Board organisiert, später dann über ein in-house entwickeltes „Djinn“-Tool automatisiert erfasst und verwaltet. Und nicht erst zur Coronakrise, bei der wirklich die gesamte Firma zeitweise in den Homeoffice-Modus übergeht, sondern schon in den Monaten davor entwickelt sich Microsoft Teams zu einer der wichtigsten Applikationen für das Unternehmen.

Kolleginnen und Kollegen von Choice halten in der neuen, offenen Lounge eine Besprechung ab
Jünger, bunter, offener: Marina (Team Digital Business Models, links) im Austausch mit Kollegen aus anderen Abteilungen. Die farbenfrohe Lounge ist für kurze Besprechungen der perfekte Ort.

„Mittlerweile ist die Marketing-Abteilung ein nahezu komplett papierloses Büro. Statt lokaler PC-Programme nutzen wir die Cloud-Lösungen von Adobe und Microsoft. Zur Abstimmung nutzen wir die Chatfunktion und Videokonferenzfunktion von MS Teams – ebenso wie den MS Planner zur strukturierten Abarbeitung unserer täglich anfallenden Marketingaufgaben. Wir sind auch ständig bemüht, selbst neue und innovative Tools wie Djinn zu entwickeln“, kommentiert Max. Auch Marina vom Team Digital Business Models befürwortet die Entwicklung sehr: „Was die Arbeit mit externen Entwicklern angeht, setzen wir überwiegend auf JIRA und Slack. Aber intern haben wir uns um deutlich mehr als 180 Grad gedreht. Ich bin sehr froh, dass wir neben WhatsApp und klassischen E-Mails jetzt MS Teams unternehmensweit nutzen.“

New Work, New Look

Seit der Einführung einer Kernarbeitszeit zwischen 09:00 und 16:00 Uhr können Mitarbeiter ihre tägliche Arbeitszeit deutlich flexibler gestalten. Das Modell „Homeoffice“ hat sich als feste Option für viele Mitarbeiter im Unternehmen etabliert. Darüber hinaus gab es früher mehr Präsenzveranstaltungen mit kostentreibender Reisetätigkeit. Heute entscheiden wir aus Effizienzgründen, wo ein Besuch Sinn macht und wo auf eine Videokonferenz zurückgegriffen werden kann. Durch das Wachstum der Firma veränderten sich auch die Strukturen und Verantwortlichkeiten. Mittlerweile spezialisieren sich die Bereiche und arbeiten übergreifend zusammen, um die bestmöglichen Ergebnisse zu erzielen.

Das Wachstum des Unternehmens bringt viele neue Charaktere, die alle unterschiedliche Stärken und Persönlichkeiten haben. Um diese Vielfalt auch nach außen zu tragen, wurde mit der Umfirmierung von der CCUnirent zur Choice GmbH im März 2018 auch das neue, deutlich farbenfrohere Corporate Design eingeführt. Dieses wurde von der Marketing-Abteilung in enger Abstimmung mit der Geschäftsleitung entwickelt. Der Imagewandel hat sich laut Max sowohl bei den Mitarbeitern als auch bei den Kunden zu Begeisterung und höherer Identifikation geführt. Die Mitarbeiter tragen die Farben der Firma gerne nach außen und die Kunden sind von unserem „Spirit“ begeistert. Auf der Fuhrparkmesse „Flotte! Der Branchentreff 2018“ präsentierten wir uns erstmals mit neuem Namen und im neuen Look.

Bitte akzeptieren Sie YouTube Cookies, um dieses Video abzuspielen. Durch Ihre Einwilligung greifen Sie auf Inhalte von YouTube zu. Dies ist ein Service, der von einem externen Drittanbieter bereitgestellt wird.

YouTube Datenschutz

Wenn Sie diese Nachricht akzeptieren, wird Ihre Auswahl gespeichert und die Seite neu geladen.

 

Digitaler, bunter, offener

Marina aus dem Team Digital Business Models ist erst drei Jahre im Unternehmen, hat in dieser Zeit aber schon sehr viel Veränderung mitgemacht. Umgezogen vom „Glaskasten“ über eine Kellerbaustelle in den schönen Open Space. Dazu zahlreiche neue Kollegen, immer neue Herausforderungen und… mehr Flexibilität! „Ich bin heute noch viel intensiver in der Gestaltung des Produkts tätig und arbeite (deshalb) nur noch drei Tage pro Woche in unserer Firmenzentrale in Nürnberg Langwasser. An den anderen beiden Tagen sitze ich im Nürnberger Stadtteil Gostenhof direkt beim Entwickler-Team unserer Tochtergesellschaft insertEFFECT.

Thomas ist bei Choice für alle Foto- und Videoproduktionen zuständig. Er hat bereits vor seiner Festanstellung als selbstständiger Fotograf für die damalige CCUnirent gearbeitet und beschreibt die Entwicklungen im Arbeitsumfeld der Choice als „gigantisch“. Animationen, Bildwelten und Konzepte haben sich immens gewandelt. „Choice ist insgesamt kommunikativer, schneller und lauter geworden – und hat jede Menge Humor dazugewonnen. Ich persönlich freue mich jeden Tag über die vielen unterschiedlichen Charaktere unter den Kollegen, den lockeren Umgang miteinander und die Akzeptanz von Persönlichkeiten – für kreatives Arbeiten eine Grundvoraussetzung“, so Thomas.

Choice – Wow the World!

Im Jahr 2019 haben wir uns, passend zur neuen CI und der freieren Arbeitsweise im Unternehmen, auf eine „Du“-Kultur verständigt. Und unser Claim „Wow the World!“ zeigt, dass wir das Ziel haben, die Marke Choice über die Grenzen Deutschlands hinaus als Marke zu etablieren. Mittlerweile haben wir bereits zahlreiche Tochtergesellschaften im europäischen Ausland. Barbara, Director of International Business Development, freut sich daher vor allem über den neuen Namen, der außerhalb Deutschlands einfach besser funktioniert. Und natürlich über den wachsenden Anteil an New Work, der die externen Teams näher zusammenrücken lässt.

Das Key-Visual der Firma Choice mit den neuen Farben und den sogenannten Wow-Faces von vier Mitarbeitern
Choice in Farbe… und bunt! Unser aktuelles Key-Visual zeigt die neuen CI-Farben sowie die Wow-Faces von vier unserer Kollegen.

Und was wünschen sich die Mitarbeiter für die Zukunft der Choice? Thomas meint: „Wenn die Choice es, so wie in den letzten drei Jahren, schafft durch weitere mutige und zeitgemäße Entscheidungen den Pool an talentierten, engagierten und unterschiedlichen Mitarbeitern nochmal zu vergrößern, dann kann weiter wachsen was vor zwei Jahren Wurzeln geschlagen hat. Ich bin gerne hier, vor allem wegen der Menschen, die den Nährboden für diese Wurzeln bilden.“

Auch für Marina haben wir langfristig den richtigen Weg eingeschlagen: „Ich wünsche mir, dass wir so weitermachen. Dass wir weiterhin in die Zukunft schauen und keine Angst vor Veränderungen haben.“ Marco aus dem Marketing wünscht sich „weiterhin eine gute Work-Life Balance, Spaß an der Arbeit und weiterhin so tolle Kollegen“. Und für Max ist die Aussage unseres Claims ein wichtiges Zukunftsthema: „Ich wünsche mir für die Zukunft der Choice noch mehr Begeisterung für uns selbst und das, was wir jeden Tag tun.“

Abschließend noch ein Lesetipp

Wenn Sie sich dafür interessieren, was es mit dem Markennamen „Choice“ und dessen Herkunft interessieren, empfehlen wir Ihnen unsere kleine Geschichte der Mobilitätsdienstleistungen.

Beitrag teilen
Noch keine Kommentare vorhanden.

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.